Carl-von-Ossietzky-Gymnasium Bonn

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Schulprogramm des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums Bonn

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Schulprogramm des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums Bonn
2. Grundlagen des Schulprogramms
3. Schwerpunkte unserer Arbeit
4. Entwicklungsvorhaben
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in der Fassung vom 18.7.2011
verabschiedet durch die Schulkonferenz

Das Schulprogramm als pdf-Datei.


1.    Das Profil des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums
1.1.    Standort und Schülerschaft
Das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium liegt bezogen auf die Stadt Bonn in einer Peripherielage in einem reinen Wohnviertel mit guter Verkehrsanbindung. Die Randposition wirkt sich positiv in einem großen Schulgelände in einer grünen Umgebung aus. Die starke Expansion des Stadtteils Ückesdorf mit einem hohen Zuzug jüngerer Familien band die Schule bis etwa 2005 sehr stark lokal ein. Die Stadtteil-Entwicklung wie auch die  Zufriedenheit mit der Schule führten und führen zur Aufnahme vieler Geschwisterkinder. Mittlerweile kommen die Schülerinnen und Schüler unserer Schule wieder aus unterschiedlichsten Stadtbereichen und aus Nachbargemeinden.
Das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium ist eine Schule mit Ganztagsangebot. Dieses Angebot ist vor allem auch für Alleinerziehende relevant, wird aber ebenso unter dem Aspekt der Förderung wahrgenommen und genutzt. Eltern sehen das CvO als eine überschaubare Schule, die vor allem im Bereich der Erprobungsstufe ein hochwertiges Betreuungs- und Beratungsangebot in einem vergleichsweise konfliktarmen Umfeld bietet  und das seinen Schülerinnen und Schülern ein eher anspruchsvolles Lernangebot macht. Die vorgezogene zweite Fremdsprache Lateinisch wird von vielen Eltern als Garant für diese Leistungsorientierung wahrgenommen.
Unsere Schule wird nicht nur von den Eltern, sondern in der Regel auch von den Schülerinnen und Schülern nach einem umfangreichen Informationsprozess bewusst gewählt. Ziel der Schülerinnen und Schüler ist das Abitur. Die intensive Beratung vor der Aufnahme und Begleitung während der Erprobungsstufe sichern, dass nur selten eine Schülerin oder ein Schüler nach der Aufnahme als gymnasial nicht geeignet eingestuft werden muss. An unserer Schule ist die Versetzung der Regelfall. Sehr wenige Schülerinnen und Schüler verlassen die Schule mit dem mittleren Bildungsabschluss in Richtung Fachoberschule oder Berufsausbildung, die Schullaufbahnberatung wie die Berufsorientierung zielen daher sehr stark auf Studium und Ausbildungen mit Abitur als Voraussetzung. In anderen Fällen wird eine Einzelberatung angeboten. Das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium besuchen etwa 10 Prozent Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Unsere Schule ist vom Raumangebot her auf eine Dreizügigkeit ausgerichtet, die das CvO zu einer Schule werden lässt, in der, unterstützt durch unser Schulprogramm, fast alle einander kennen. Durch enge Kooperation mit dem nahe gelegenen Hardtberg-Gymnasium sichern wir auch bei kleinen Jahrgängen ein attraktives Leistungskursangebot in der Sekundarstufe II.
Die Situation der Schule gerade in den ersten Jahren des Ganztagesangebotes hat zu einer aktiven Einbindung der Elternschaft in die Arbeit des CvO geführt. Aufgrund dieser Tradition profitiert das CvO von einer Elternschaft, die sich in hohem Maße für ihre Schule engagiert und auch konzeptionell wesentlich zu ihrer Weiterentwicklung beiträgt.

1.2.        Gymnasium mit Ganztagesangebot
Das Ganztagskonzept, das sich am CvO seit Einführung der Ganztagsform für SI im Jahre 1990 herausgebildet hat, ist wesentlich von der Sozialstruktur der Schülerschaft mitbestimmt und muss daher unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden:
Einerseits muss die Schule aus gesellschaftspolitischer Sicht dem Bedarf der Familien, Väter oder Mütter Rechnung tragen, die für ihre Kinder verlässliche Aufenthaltsangebote brauchen, um beruflichen Tätigkeiten nachgehen zu können. Andererseits kommen viele Schülerinnen und Schüler auch aus Elternhäusern mit nicht berufstätigen Müttern, bei denen nur eine eingeschränkte Bereitschaft besteht, Angebote schulischer Ganztagsbetreuung wahrzunehmen. Der Interessenlage dieser Schülerinnen und Schüler begegnet die Schule vor allem durch attraktive Freizeit- und Förderungsangebote.
Aus dieser Ausgangslage resultiert für das CvO als Konfiguration des Ganztagsbetriebs eine Mischform aus verpflichtenden und wählbaren Anteilen. Dieses langjährig erprobte Modell einer „Schule mit Ganztagsangebot“ hat sich sehr bewährt und wird daher weiter geführt.

Das bedeutet konkret:

  • Von Montag bis Freitag werden sechs Unterrichtsstunden vormittags erteilt.
  • Von Montag bis Donnerstag folgt eine Mittagspause von 65 Minuten Länge mit Räumen zur Erledigung von Hausaufgaben, in den schriftlichen Fächern auch betreut, mit Räumen zum Spielen und zur Entspannung und dem Angebot einer warmen Mahlzeit.
  • Von Montag bis Donnerstag haben Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe zwei weitere verbindliche Unterrichtsstunden an einem Nachmittag, Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 bis 9 je zwei verbindliche Unterrichtsstunden an zwei Nachmittagen. Zur Entspannung des Lernrhythmus und zur Förderung eines auch übungsorientierten, selbst-ständigen Lernens unterrichtet das CvO das Pflichtangebot in Doppelstunden.
  • Montags bis donnerstags wird an Tagen, an denen nicht alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I verbindlichen Unterricht haben, ein differenziertes Angebot von Arbeitsgemeinschaften und anderen Lerngelegenheiten gemacht.
  • Schülerinnen und Schülern der Erprobungsstufe wird an unterrichtsfreien Nachmittagen ein betreutes Hausaufgabenangebot bis zum Ende der 9. Unterrichtsstunde (zurzeit 15.50 Uhr) gemacht, sodass eine verlässliche Ganztagsbetreuung an vier Wochentagen entsteht. Zudem steht weitestgehend das SLZ als Lern- und Arbeitsort zur Verfügung.
  • Eltern wählen gemeinsam mit ihren Kindern aus dem Angebot der Schule jeweils für ein halbes Jahr Aktivitäten aus.
  • Nachmittage ohne verbindlichen Unterricht sind zugleich Zeiten für schulische Förderangebote an Schülerinnen und Schüler, die in einzelnen Fächern Leistungsschwierigkeiten zeigen.



 

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